Bereit – zum Start ist eine Mikrofonfreigabe nötig.
Wie wird das Grundgeräusch gemessen?
Sprache ist nie gleichmäßig: Zwischen Silben, Wörtern und beim Luftholen wird es immer wieder kurz leiser – und zwar in jedem Frequenzband zu anderen Zeiten. Die Ampel teilt das Signal in Terzbänder und merkt sich in jedem Band den leisesten Moment der letzten Sekunden. Was dort übrig bleibt, ist das Grundgeräusch: Lüftung, Rascheln – und Gemurmel. Gemurmel vieler Leute hat nämlich keine Pausen.
Die Stimme vorne fällt dadurch fast vollständig heraus. Die Anzeige „Stimme erkannt“ leuchtet, wenn gerade gesprochen wird. Die Ampel reagiert bewusst mit einigen Sekunden Verzögerung – ein kurzer Zwischenruf löst noch kein Rot aus.
Tipps: Gerät vorne aufstellen. Beim Start ca. 5 Sekunden Ruhe. Läuft später z. B. die Lüftung an: „Ruhe neu einmessen“. In sehr halligen Räumen, wenn ohne Pause gesprochen wird, die Empfindlichkeit auf „gelassen“ stellen.
Für feste Grenzen in dB(A) das Gerät mit der Kalibrier-Korrektur an ein Schallpegelmessgerät angleichen. Ohne Abgleich sind die dB-Werte nur Näherungen. Mehr zu den Mess-Tools